Wartung von Schüler-Notebooks

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Moderator: Ulf Blanke

Wartung von Schüler-Notebooks

Beitragvon hhullen » So 16. Nov 2008, 23:00

Ulf Blanke hat geschrieben:
[...]

Nun bin ich natürlich neugierig geworden, ob es Schulen gibt, die schon Erfahrungen mit Linux auf Schüler-Notebooks haben. Vor allem würde mich interessieren, wie man es schafft, das System gegen Manipulation abzusichern. Unter Windows gibt es da ja Lösungen wie z.B. HDGuard.


Ich kenne etliche Kollegen, die einerseits den c't/ODS-Schulserver ("Arktur") oder die baden-württembergische "Musterlösung" und andererseits Linux-Clients einsetzen. Am besten scheinen derzeit SuSE-Clients zu funktionieren, Ubuntu macht mehr Probleme. Andere Clients sind deutlich seltener.

Absicherung: derzeit vermutlich am besten mit Rembo/SHM, weil da der wesentliche Teil auf dem Server liegt. Unter Linux lassen sich Softwareteile auf dem Client leicht überschreiben.

In der Mailingliste Schul-Netz dürftest Du schnell viele weitere Informationen bekommen.
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Re: Linux auf Schüler-Notebooks

Beitragvon Ulf Blanke » So 16. Nov 2008, 23:27

hhullen hat geschrieben:Absicherung: derzeit vermutlich am besten mit Rembo/SHM, weil da der wesentliche Teil auf dem Server liegt.


Danke für den Tipp, aber Rembo/mySHN kommt für uns nicht in Frage, weil es voraussetzt, dass die Clients per Kabel ans Netzwerk angeschlossen sind (PXE => Boot from LAN). Für Notebook-Schulen, die mit WLAN arbeiten, also keine Alternative, von den hohen Kosten mal abgesehen.
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Re: Linux auf Schüler-Notebooks

Beitragvon hhullen » Mo 17. Nov 2008, 07:28

Ulf Blanke hat geschrieben:
hhullen hat geschrieben:Absicherung: derzeit vermutlich am besten mit Rembo/SHM, weil da der wesentliche Teil auf dem Server liegt.


Danke für den Tipp, aber Rembo/mySHN kommt für uns nicht in Frage, weil es voraussetzt, dass die Clients per Kabel ans Netzwerk angeschlossen sind (PXE => Boot from LAN). Für Notebook-Schulen, die mit WLAN arbeiten, also keine Alternative, von den hohen Kosten mal abgesehen.


Das LAN (zum Booten) kann ein WLAN sein.
Kosten: die Kosten pro Clinet liegen insgesamt unter denen für die jeweilige "HDGuard"- oder "PC-dDrive"-Lizenz.
Viele Grüsse
Helmut
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Re: Linux auf Schüler-Notebooks

Beitragvon Ulf Blanke » Mo 17. Nov 2008, 11:24

hhullen hat geschrieben:Das LAN (zum Booten) kann ein WLAN sein.
Kosten: die Kosten pro Clinet liegen insgesamt unter denen für die jeweilige "HDGuard"- oder "PC-dDrive"-Lizenz.


Rembo/mySHN erfordert meines Wissens PXE (vgl. http://www.myshn.com/index.php?id=22), was für WLAN nicht zur Verfügung steht.
Selbst wenn man über Emulationen oder Ähnliches ein Booten über WLAN realisieren könnte, so ist für mich doch sehr fraglich, ob solche Lösungen bei der geringen Übertragungsrate von WLAN praktikabel sind. Bei uns an der Schule verzichten wir aus dem gleichen Grund auch auf eine Domänen-Anmeldung, da diese zu einem unerträglich langen Startvorgang führt. Ähnliches würde ich vermuten, wenn man versucht, per WLAN zu booten. Oder kennst du Notebookschulen, wo das so praktiziert wird?
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Re: Linux auf Schüler-Notebooks

Beitragvon hhullen » Mo 17. Nov 2008, 20:49

Ulf Blanke hat geschrieben:
hhullen hat geschrieben:Das LAN (zum Booten) kann ein WLAN sein.
Kosten: die Kosten pro Clinet liegen insgesamt unter denen für die jeweilige "HDGuard"- oder "PC-dDrive"-Lizenz.


Rembo/mySHN erfordert meines Wissens PXE (vgl. http://www.myshn.com/index.php?id=22), was für WLAN nicht zur Verfügung steht.


Zumindest nicht als einfache fertige Lösung, leider. Da war ich etwas zu optimistisch. Aber in der Mailingsliste "Schul-Netz" wurden einige Links genannt, die ich noch erforschen muss.

Ulf Blanke hat geschrieben:Selbst wenn man über Emulationen oder Ähnliches ein Booten über WLAN realisieren könnte, so ist für mich doch sehr fraglich, ob solche Lösungen bei der geringen Übertragungsrate von WLAN praktikabel sind. Bei uns an der Schule verzichten wir aus dem gleichen Grund auch auf eine Domänen-Anmeldung, da diese zu einem unerträglich langen Startvorgang führt.


Das dürfte mit einer etwas anderen Definition des Windows-Profils deutlich verbessert werden können, siehe auch die vielen Varianten bei

http://arktur.de/FAQ/content/28/150/de/ ... alten.html
http://arktur.de/FAQ/content/28/73/de/anmeldung.html
http://arktur.de/Wiki/Client:Windows
Viele Grüsse
Helmut
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Re: Linux auf Schüler-Notebooks

Beitragvon hhullen » Di 18. Nov 2008, 15:13

Ulf Blanke hat geschrieben:
hhullen hat geschrieben:Absicherung: derzeit vermutlich am besten mit Rembo/SHM, weil da der wesentliche Teil auf dem Server liegt.


Danke für den Tipp, aber Rembo/mySHN kommt für uns nicht in Frage, weil es voraussetzt, dass die Clients per Kabel ans Netzwerk angeschlossen sind (PXE => Boot from LAN). Für Notebook-Schulen, die mit WLAN arbeiten, also keine Alternative, von den hohen Kosten mal abgesehen.


Nachtrag:

----- Zitat ein --------
> Am 1.12.2005 schrieb Herr Meilick

(in der Rembo-Mailingliste)

>> ich kenne leider keine WLAN Karten, die PXE unterstützen, Images
>> müssen daher immer per Kabel verteilt werden. Durch den Offline
>> Modus können die Notebooks allerdings auch im WLAN Betrieb lokal
>> selbstheilend arbeiten.

----- Zitat aus --------

Das wäre zwar keine ganz schöne Lösung, aber vielleicht eine zumutbare Lösung: einmal pro Woche wird das Notebook "zwangsweise" per Netzwerkkabel auf den gewünschten Stand gebracht, und während der Woche zehrt es (ähnlich wie jetzt per HDGuard) von dem, was auf der Festplatte liegt.

Unabhängig davon schau ich mir die Lösung "dlbow" von Zaher Semaan (Uni Freiburg) an; die interessiert mich schon als Bastler und Schrauber.

Datendurchsatz: WLAN hat keinen berauschenden Durchsatz und ist zudem besonders abhör-gefährdet. Habt ihr schon mal über
a) Festverdrahtung in einigen Klassenräumen
b) Vernetzung per Powerline
nachgedacht?
In beiden Fällen ist die Administration erheblich einfacher.

Und die Notebooks müssen ja sowieso in der Nähe von 230-V-Steckdosen betrieben werden.
Viele Grüsse
Helmut
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Re: Linux auf Schüler-Notebooks

Beitragvon Ulf Blanke » Di 18. Nov 2008, 17:07

Da es in meinem ursprünglichen Beitrag eigentlich um etwas anderes ging (Linux auf Schüler-Notebooks), habe ich das Thema aufgeteilt, sodass wir beide Diskussionsstränge unabhängig voneinander fortsetzen können.

hhullen hat geschrieben:Datendurchsatz: WLAN hat keinen berauschenden Durchsatz und ist zudem besonders abhör-gefährdet. Habt ihr schon mal über
a) Festverdrahtung in einigen Klassenräumen
b) Vernetzung per Powerline
nachgedacht?


Ja, haben wir.

a) z.Z. leider nicht finanzierbar (Schulträger)
b) klappt bei uns im Gebäude nur mit sehr unbefriedigendem Datendurchsatz

Gruß
Ulf
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