HDGuard

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Moderator: Ulf Blanke

HDGuard

Beitragvon Ulf Blanke » Do 25. Sep 2008, 15:41

Hallo!

Mich würde interessieren, welche Vorkehrungen andere Schulen treffen, um absichtliche oder unabsichtliche Manipulationen an der Software der Schüler-Notebooks zu verhindern. Wir setzen seit einigen Jahren das Programm "HDGuard" von der Firma RDT ein und haben recht positive Erfahrungen gemacht. Software-Probleme sind seitdem auf ein Minimum reduziert Allerdings gibt es natürlich auch Nachteile. So ist das Aufspielen von Updates recht aufwendig, da der HDGuard erst deaktiviert werden muss (inklusive Neustart). Außerdem sind die Kosten nicht ganz unerheblich.

Gibt es andere / bessere Lösungen?

Gruß
Ulf Blanke
IuK-Berater der Landesschulbehörde, Medienpädagogischer Berater, bis 2010: Klassenlehrer einer Notebook-Klasse und Koordinator eines schuleigenen Notebook-Projekts
IGS Volkmarode
Blog: digitale-schule.blogspot.com
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Re: HDGuard

Beitragvon Michael Timm » Mo 27. Okt 2008, 22:18

Wir setzen in Hoya "Drivekeeper" ein, im Prinzip das direkte Konkurrenzprodukt zu HDGuard. Wir sind von HDGuard zu Drivekeeper gewechselt, weil wir mit zwei Betriebssystemen arbeiten und unsere damalige HDGuard-Version dies noch nicht unterstützte. Auch bei uns ist der Nachteil, dass man, wenn man neue Software oder Updates aufspielen möchte, erst Drivekeeper deaktivieren muss (inklusive erneutem Hochfahren). Ansonsten sind wir aber mit der Software zufrieden und auch bei einem Problem unter Vista wurde uns von den Mitarbeitern von dtm-systems unkompliziert geholfen.

Link zur Software: http://www.dtm-systems.de/produkte/drivekeeper
Mittelstufenkoordinator
Johann-Beckmann-Gymnasium Hoya
17 Notebookklassen seit Schuljahr 2006/2007
http://www.jbg-schule.de
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Re: HDGuard

Beitragvon hhullen » So 16. Nov 2008, 15:07

a) Auf dem jeweiligen Rechner installiert: "PCdrive" von Dr. Kaiser ("PC-Wächter-Karte" usw.). Wird seit Jahren u.a. in der BBSV Braunschweig, Zweigstelle Böcklinstrasse (ehemals Fachschule für Sozialpädagogik) eingesetzt.

Zuverlässig, recht einfach in der Benutzung.

Problem (wie bei allen anderen Mechanismen, die sich die die Festplattenzugriffe einklinken, also auch "HDGuard"): mit einer Linux-Live-CD aushebelbar.

b) Softwarelösung auf dem zu benutzenden Schulserver: "Rembo"/"SHM" von SBE Heilbronn.
Könnte sein, dass diese Lösung in der Hans-Würtz-Schule Braunschweig besichtigt werden kann. Benutzt den PXE-Boot übers Netz, ist also mit üblichen Mitteln nicht überlistbar.
Viele Grüsse
Helmut
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Re: HDGuard

Beitragvon Martin von Wittich » So 23. Nov 2008, 18:04

Es gibt auch ein Tool von Microsoft, ich habs allerdings nie getestet: http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_SteadyState

hhullen hat geschrieben:Problem (wie bei allen anderen Mechanismen, die sich die die Festplattenzugriffe einklinken, also auch "HDGuard"): mit einer Linux-Live-CD aushebelbar.


Evtl. kann man das verhindern, indem man im BIOS die Festplatte an die erste Stelle der Bootreihenfolge setzt, und das Bootmenue (F8) abschaltet (sofern das denn ueberhaupt geht...).

hhullen hat geschrieben:b) Softwarelösung auf dem zu benutzenden Schulserver: "Rembo"/"SHM" von SBE Heilbronn.
Könnte sein, dass diese Lösung in der Hans-Würtz-Schule Braunschweig besichtigt werden kann. Benutzt den PXE-Boot übers Netz, ist also mit üblichen Mitteln nicht überlistbar.


Naja, PXE ist auch nur ein weiterer Eintrag im Bootmenue. Wenn man einen PC dazu bringen kann, von einer LiveCD anstatt von der Festplatte zu starten, dann kann man ihn auch dazu bringen, von einer LiveCD anstatt von PXE zu booten.
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Re: HDGuard

Beitragvon bbswl » Di 9. Mär 2010, 03:44

Ich hatte unter Windows 2000 und XP sehr gute Erfahrungen mit dem HDD-Sheriff gemacht. Da wir Ende 2009 16 neue Notebooks mit Windows 7 anschafften, suchte ich nach einer Festplattenschutz-Alternative, da weder HDD-Sheriff noch der sehr ähnliche PC-Sheriff Windows 7 unterstützten. Die Wahl fiel auf HDGuard 8, die kostenlose Testversion von RDT überzeugte mit einfacher Installation. Die Notebooks sind jetzt seit 2 Monaten mit der Vollversion ohne Probleme im Einsatz. Entgegen Aussagen von RDT lässt sich das System inkl. HDGuard ohne deren Extra-Tool klonen, was die Installation auf 16 Notebooks vergleichsweise einfach machte. Angenehm überrascht bin ich von der kurzen Bootzeit unter Windows 7, die mit HDGuard praktisch unverändert ist. Ein verschmerzbares Manko ist, dass das Einblenden des Tray Icons im geschützten Zustand nicht funktioniert. Eine entsprechende Support-Anfrage wurde umgehend beantwortet ohne allerdings in absehbarer Zeit eine Lösung anbieten zu können. Alles in allem eine empfehlenswerte Software!
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