Ipod oder Smartphone statt Notebook

Hier ist Platz für den allgemeinen Gedankenaustausch und für pädagogische Fragen in Bezug auf die Nutzung von Notebooks in der Schule.

Moderator: Ulf Blanke

Ipod oder Smartphone statt Notebook

Beitragvon hhullen » So 16. Nov 2008, 13:55

Liebe Kollegen,

ich halte es für möglich, dass unsere Kundschaft eher für Ipods o.ä. (z.B. http://www.heise.de/ct-tv/Video-Google- ... nd/118739/ Google-Smartphone) ersetzt wird.

Damit kann telefoniert werden (und das ist das wesentliche Argument, um das Gerät stets "am Mann" zu haben), und damit kann der User auch "ins Netz" kommen.
Das dürfte auch viel attraktiver sein als die Netbooks - die sind weder Fisch noch Fleisch.

Für die Computerei zuhause (also fürs Daddeln) ist sowieso noch ein richtiger Rechner nötig - wo ist der Bedarf für Notebooks?

Viele Grüsse
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Re: Ipod oder Smartphone statt Notebook

Beitragvon Ulf Blanke » So 16. Nov 2008, 17:41

Auch ich kann mir durchaus vorstellen, dass in Zukunft andere Geräteklassen attraktiv werden. Zum derzeitigen Zeitpunkt kommt man jedoch meines Erachtens nicht um Notebooks bzw. Netbooks herum, wenn man "mobiles Lernen" in der Schule realisieren will.

Viele Grüße
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Re: Ipod oder Smartphone statt Notebook

Beitragvon hhullen » So 16. Nov 2008, 20:16

Bei Notebooks könnte die Begründung, warum Eltern die Geräte finanzieren sollen (und nicht Schulträger, weil Sachmittel, oder das Kultusministerium, wegen Lernmittelfreiheit) noch schwerer werden.

Netbooks: die haben zu viele Einschränkungen (u.a. Bildschirmgrösse, u.a. nicht normgerechte Tastatur). die schon aus ergonomischen Gründen den Einsatz verbieten sollten.
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Re: Ipod oder Smartphone statt Notebook

Beitragvon Ulf Blanke » So 16. Nov 2008, 22:10

hhullen hat geschrieben:Bei Notebooks könnte die Begründung, warum Eltern die Geräte finanzieren sollen (und nicht Schulträger, weil Sachmittel, oder das Kultusministerium, wegen Lernmittelfreiheit) noch schwerer werden.


Fakt ist: Es gibt viele Eltern, die dazu bereit sind.

Netbooks: die haben zu viele Einschränkungen (u.a. Bildschirmgrösse, u.a. nicht normgerechte Tastatur). die schon aus ergonomischen Gründen den Einsatz verbieten sollten.


Nun ja, das gilt ja wohl für Smartphones in noch stärkerem Maße.
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Re: Ipod oder Smartphone statt Notebook

Beitragvon hhullen » So 16. Nov 2008, 22:55

Ulf Blanke hat geschrieben:
hhullen hat geschrieben:Bei Notebooks könnte die Begründung, warum Eltern die Geräte finanzieren sollen (und nicht Schulträger, weil Sachmittel, oder das Kultusministerium, wegen Lernmittelfreiheit) noch schwerer werden.


Fakt ist: Es gibt viele Eltern, die dazu bereit sind.


Das beweist leider nicht, dass das Verfahren gut ist; siehe auch

http://helmut.hullen.de/Rechnerraum/notebooks.html
"Bericht eines Betroffenen"

Ulf Blanke hat geschrieben:
hhullen hat geschrieben:Netbooks: die haben zu viele Einschränkungen (u.a. Bildschirmgrösse, u.a. nicht normgerechte Tastatur). die schon aus ergonomischen Gründen den Einsatz verbieten sollten.


Nun ja, das gilt ja wohl für Smartphones in noch stärkerem Maße.


Klar - also ist sowohl die eine als auch die andere Lösung nicht von der Schule zu propagieren. Aber soweit zu berücksichtigen, dass in der nächsten Zeit immer mehr Schüler so etwas mit sich herumtragen.
Viele Grüsse
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Re: Ipod oder Smartphone statt Notebook

Beitragvon Ulf Blanke » So 16. Nov 2008, 23:16

hhullen hat geschrieben: http://helmut.hullen.de/Rechnerraum/notebooks.html
"Bericht eines Betroffenen".


Diese Erfahrungen kann ich - ebenfalls als Betroffener (Klassenlehrer einer Notebook-Klasse) - so nicht bestätigen.
Ich denke, das sollte man akzeptieren, auch wenn man anderer Meinung ist.
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Re: Ipod oder Smartphone statt Notebook

Beitragvon hhullen » Mo 17. Nov 2008, 07:23

Ulf Blanke hat geschrieben:
hhullen hat geschrieben: http://helmut.hullen.de/Rechnerraum/notebooks.html
"Bericht eines Betroffenen".


Diese Erfahrungen kann ich - ebenfalls als Betroffener (Klassenlehrer einer Notebook-Klasse) - so nicht bestätigen.
Ich denke, das sollte man akzeptieren, auch wenn man anderer Meinung ist.


Selbstverständlich akzeptiere ich Berichte von Befürwortern, von Skeptikern und von negativ Betroffenen.
Wir fordern als Lehrer jedoch bei Notebookklassen, dass Eltern ganz viel Geld investieren sollen in der (vagen) Hoffnung, dass sich diese Ausgaben rentieren; wir jonglieren mit anderer Leute Geld. Wenn dann diese Hoffnungen enttäuscht werden, dann können wir uns natürlich mit "Sorry - war nur ein Versuch" aus der Affäre ziehen.

In einer Nachbarstadt habe ich etliche Schüler und Lehrer zum tatsächlichen Einsatz der Notebooks befragt (sowohl Gymnasium als auch RS): die meisten Antworten waren eher so wie im oben zitierten Beitrag. Leider.

Ist ähnlich wie bei "Wir haben für den Unterricht in xyz das Buch abc gekauft, aber nie benutzt"; nur zu einem höheren Preis als bei einem Buch.
Viele Grüsse
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